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Jesus Christus spricht: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich."
(Jahreslosung 2010 - Johannes 14,1)
Gedanken zur Jahreslosung
Als Jesus diese Worte sprach, es war das letzte gemeinsame Mahl mit seinen Jüngern vor seinem Verrat und Tod – wusste er, dass seine Jünger erschüttert sein werden, wenn alles so kommt, wie es kommen sollte.
Andere erschrecken uns...
In welcher Situation geht es uns genauso, sind wir erschrocken, betroffen und haben Angst?
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wenn Du ausgestoßen und verachtest wirst
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wenn Menschen über dich urteilen und anschließend ihre Hände in Unschuld waschen
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wenn Dir Dein Leben und alles zu viel wird
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wenn niemand da ist, der Dich hält, zu Dir hält und Dir zuhört
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wenn ein oder mehrere gute Freunde und Weggefährten Dich verlassen
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wenn Du am Glauben zweifelst (wobei das nicht schlecht ist, denn dann setzt Du Dich auch damit auseinander und nimmst den Glauben ernst)
Ja, in solchen und noch vielen anderen Situationen können wir Angst bekommen, ist unser Herz „schwer“ und erschrocken. Wir fühlen uns nicht nur ganz allein, sondern wir sind ganz allein.
Solange Jesus noch unter den Jüngern war, war die Welt noch in Ordnung. Da war es kein Problem zu glauben und Jesus begeistert nachzufolgen. Aber Jesus wusste was passieren wird und er wusste, daß die Jünger große Angst und Glaubenszweifel bekommen werden. Dann wird der Glaube wirklich auf die Prüfung gestellt.
Wir sind über uns erschrocken...
In welchen Situationen in Deinem Glauben hast Du Angst und bist über Dich anschließend selbst erschrocken?
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wenn Dir ein guter Freund plötzlich egal geworden ist
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wenn Du nicht mehr vergeben kannst, sondern nur verurteilst
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wenn Du nicht mehr lieben kannst
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wenn Deine Taten nicht mehr mit Deinen Worten übereinstimmen
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wenn Du bei Dir feststellst: eigentlich ist mein Glaube scheinheilig und falsch und ein Versagen am laufenden Band.
Ja, auch solche Situationen führen dazu, dass wir über uns selbst erschrocken sind. Irgendwie ist unser Herz schwer und traurig und Du merkst, der Glaube trägt nicht mehr.
Es ist so, als wenn uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird und eine Welt zusammenbricht, die uns vorher Geborgenheit gegeben hat. Dann sind wir verzweifelt, egal aus welchen Gründen.
Das hat Jesus damals geahnt, dass für die Jünger eine Welt zusammenbrechen wird. Das Liebe und Gewohnte ist plötzlich weg. Die Wut über den Verrat und die Kreuzigung nahmen den Jüngern fast den Verstand.
Eigentlich geht es uns heute genauso. Wenn Dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird (Du kannst mal überlegen, was das bei dir sein kann), dann stellt sich unser Glaube in Frage, unser Vertrauen in Jesus fängt zu wanken an.
Es ist einfach dahergesagt: "Glaube an Gott, glaube an mich!" Aber wenn sich der Glaube an Gott durchsetzt, die Liebe zu IHM größer ist als die Angst, die unser Herz so schwer macht, dann wird auch unser Herz wieder fröhlich werden.
Kannst Du Gott (wieder) vertrauen und an IHN glauben, auch wenn alles andere wegbricht? Was hindert Dein Vertrauen?
Quelle: Praxis Jugendarbeit (mit freundlicher Genehmigung) |